Wenn Nahrung krank macht. Teil1: Der Apfel

Zu einem nachhaltigen Lebenstil gehört eine nachhaltige Ernährung. Wir wissen, dass hochverarbeitete Produkte und Softdrinks für unseren Körper schädlich sein können. Doch was, wenn uns auch heutige Grundnahrungsmittel krank machen, anstatt uns zu nähren? Wir wollen uns in einer Themenreihe mit häufigen Lebensmitteln auseinandersetzen und diese näher beleuchten.

Der Apfel gilt als Symbol gesunder Ernährung: ballaststoffreich, vitaminhaltig und praktisch für unterwegs. Gleichzeitig zählt er in Europa zu den Kulturobstsorten mit dem intensivsten Pflanzenschutz. Kaum ein anderes Obst wird so regelmäßig konsumiert – meist roh und mit Schale. Damit eignet sich der Apfel besonders gut, um zu betrachten, welche Stoffe über alltägliche Lebensmittel in unseren Körper gelangen können.

 

Warum gerade der Apfel?

Äpfel werden großflächig angebaut und sind anfällig für Pilzkrankheiten wie Schorf oder Mehltau, für Insektenbefall (z. B. Apfelwickler) sowie für Lagerfäulnis. Um optisch einwandfreie Ware zu erzeugen und Ernteverluste gering zu halten, kommen im konventionellen Anbau über die gesamte Saison hinweg zahlreiche Pflanzenschutzmaßnahmen zum Einsatz.

Ein entscheidender Unterschied zur Kartoffel: Äpfel werden in der Regel ungeschält gegessen. Rückstände auf der Schale gelangen dadurch direkter in den Körper.

Pflanzenschutz im konventionellen Apfelanbau

Während einer Vegetationsperiode können verschiedene Mittel eingesetzt werden, darunter:
• Fungizide gegen Pilzkrankheiten
• Insektizide gegen Schädlinge
• Herbizide im Baumstreifen
• Wachstumsregulatoren
• Nacherntebehandlungen gegen Lagerfäule

Je nach Witterung und Krankheitsdruck sind 20 bis 30 Anwendungen pro Saison keine Seltenheit, in manchen Jahren auch mehr.

Diese Zahlen beziehen sich auf Feldmaßnahmen, nicht auf die tatsächliche Rückstandsmenge im Endprodukt. Die Wirkstoffe werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingesetzt und bauen sich teilweise ab. Dennoch können am fertigen Apfel mehrere Substanzen gleichzeitig Konzentrationen nachweisbar sein, wie eine Ende Januar 2026 erschienene Studie zeigt.

 

Neueste Studie zeigt massive Pestizid-Belastung bei europäischen Äpfeln

In Europa konventionell angebaute Äpfel sind häufig mit Gemischen an Pestizidrückständen belastet. Das ist das Ergebnis einer Ende Januar 2026 vorgestellten Untersuchung von 59 Apfelproben aus 13 europäischen Ländern durch das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) Europe, PAN Germany und weiteren Partnerorganisationen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Nur 7 % der Proben zeigten keine Pestizidrückstände.
Zwei Drittel (64 %) der Proben enthielten mindestens ein PFAS-Pestizid und
ein Drittel (36 %) der getesteten Äpfel ein neurotoxisches Pestizid.
Sehr bedenklich: Würden die belasteten Äpfel als Gläschennahrung für Babys verarbeitet, wären diese in der EU nicht verkehrsfähig.

 

Deutsche Proben: In allen fünf deutschen Apfelproben ließen sich mindestens zwei Pestizidrückstände nachweisen. Gefunden wurden unter anderem das sehr giftige und wahrscheinlich krebserregende Fungizid Captan, das bienen- und neurotoxische Neonikotinoid Acetamiprid, und das PFAS-Pestizid Flonicamid.  Die höchste gemessene Gesamtpestizidmenge wurde mit 6,48 mg/kg in einem deutschen Apfel aus dem “Alten Land”, einem elbnahen Anbaugebiet südlich von Hamburg, nachgewiesen.

 

Bereits 2024 berichteten wir über die besorgniserregende Zunahme an Ewigkeitschemikalien in europäischen Obst- und Gemüseproben, wobei die Zunahme besonders in österreichischen Lebensmittelproben auffällig war:

EU-Pestizid-Monitoring: Lebensmittel zunehmend mit Ewigkeits-Chemikalien (PFAS) belastet

 

Der Cocktail-Effekt als offene Frage

Die gesetzlichen Höchstgehalte in der EU werden überwiegend für einzelne Wirkstoffe festgelegt. Was bislang nur begrenzt berücksichtigt wird, ist das Zusammenwirken mehrerer Rückstände im Körper. “Cocktails” an Pestiziden fanden sich in 85 % der von PAN untersuchten Äpfel. Obwohl die Gesetzgebung es vorschreibt, wird in der EU die Toxizität solcher Gemische noch immer nicht ausreichend bei der Festlegung von Schutzstandards für Verbraucher:innen berücksichtigt, kritisieren die Nichtregierungsorganisationen in dem Report.

Der sogenannte Cocktail-Effekt beschreibt mögliche additive oder sich gegenseitig verstärkende Wirkungen verschiedener Chemikalien. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit weist darauf hin, dass kombinierte Effekte wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt sind. Erste Ansätze zur Gruppenbewertung existieren, stehen aber noch am Anfang.

Gergely Simon, Campaigner bei PAN Europe hebt hervor: „Eines der auffälligsten Ergebnisse ist, dass 85 % der getesteten Äpfel Rückstände mehrerer Pestizide enthielten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wurde vor 20 Jahren beauftragt, eine Methodik zur Regulierung der Cocktail-Effekte von Pestiziden zu entwickeln, aber sie kommt dieser gesetzlichen Verpflichtung immer noch nicht nach.”

HIER kann man den Bericht in englischer Sprache downloaden

 

Weitere mögliche Belastungsquellen

Neben Pflanzenschutzmitteln können bei Äpfeln auch andere Stoffe eine Rolle spielen:
• Schwermetalle wie Cadmium aus belasteten Böden
• Rückstände aus Wachsen oder Nacherntebehandlungen
• Migration aus Verpackungsmaterialien
• natürliche Inhaltsstoffe

 

Bio-Äpfel im Vergleich

Im ökologischen Anbau sind synthetische Pestizide und chemische Nacherntebehandlungen verboten. Zwar werden auch im Bio-Anbau Pflanzenschutzmittel eingesetzt (z. B. Schwefel oder Kupfer), die Vielfalt möglicher Rückstände ist jedoch deutlich geringer.

Für Menschen, die ihre Gesamtbelastung reduzieren möchten, gehören Äpfel zu den Obstsorten, bei denen Bio besonders sinnvoll ist – vor allem wegen des Rohverzehrs mit Schale.

Was Verbraucherinnen und Verbraucher tun können:

Eine vollständige Vermeidung aller Rückstände ist kaum realistisch. Sinnvoll ist ein pragmatischer Umgang:
• Äpfel gründlich waschen und ggf. abbürsten
• bei unklarer Herkunft schälen, (allerdings stecken in der Schale prinzipiell viele Nährstoffe)
• auf regionale und saisonale Ware achten
• Bio bevorzugen
• insgesamt abwechslungsreich essen, um einseitige Belastungen zu vermeiden

 

Vereinfachungsvorschlag der EU-Kommission zur Lebens- und Futtermittelsicherheit

Dieser sieht vor, das Pestizidrecht in wichtigen Punkten zu deregulieren. So sollen Pestizidgenehmigungen zukünftig zeitlich unbegrenzt erfolgen und damit die Verpflichtung zur periodischen Neubewertung der Toxizität der Wirkstoffe unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse wegfallen. Zudem soll die Aufbrauchfrist nicht mehr zulassungsfähiger Mittel ausgedehnt werden und in Ausnahmen verbotene hormonell schädigende Pestizide weiter eingesetzt werden dürfen.

Der Bericht macht deutlich, dass eine strenge Umsetzung der Gesetze erforderlich ist, um uns Menschen und insbesondere unsere Kinder vor Pestizidbelastungen zu schützen. Was wir nicht benötigen, ist eine Schwächung dieses Schutzes, wie er gerade von der EU Kommission in ihrem Omnibus-Vorschlag zur Vereinfachung der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit vorangetrieben wird. Dieser Vorstoß ist mit den Grundsätzen der EU und den Wünschen der Bevölkerung nicht vereinbar”, meint Pestizidexpertin Smolka von PAN Germany.

 

Unser pro.earth.Fazit:

Wuchsen Obstbäume früher in Streuobstwiesen wild drucheinander, wird heute großflächig eine Sorte angepflanzt. Jede Monokultur bringt große Probleme mit sich, sei es Mais, Weizen, Fichten oder Äpfel. Die Industrialisierung unserer Lebensmittelproduktion zeigt an einer unserer Lieblingsobstsorten die damit verbundenen Schattenseiten. Wir können nun zwar das ganze Jahr über perfekt glänzende Äpfel ohne jegliche Blessuren kaufen, müssen die allerdings mit Einlagerungen von Giftsstoffen in unseren Körpern bezahlen. Wie sich dies auf unsere Gesundheit auswirken wird, können wir wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten ablesen. Viele warnen heute bereits vor steigenden Krebsraten und anderen gesundheitlichen Folgen, die einen eigenen Artikel verdienen. Wollen wir uns nicht weiter krankmachen, brauchen wir dringend ein Umdenken in der modernen Landwirtschaft hin zu einem regenerativen System.

Warum Europas Landwirtschaft 2025 neu denken muss

Wenn Nahrung krank macht. Teil1: Der Apfel

Zu einem nachhaltigen Lebenstil gehört eine nachhaltige Ernährung. Wir wissen, dass hochverarbeitete Produkte und Softdrinks für unseren Körper schädlich sein können. Doch was, wenn uns auch heutige Grundnahrungsmittel krank machen, anstatt uns zu nähren? Wir wollen uns in einer Themenreihe mit häufigen Lebensmitteln auseinandersetzen und diese näher beleuchten.

Der Apfel gilt als Symbol gesunder Ernährung: ballaststoffreich, vitaminhaltig und praktisch für unterwegs. Gleichzeitig zählt er in Europa zu den Kulturobstsorten mit dem intensivsten Pflanzenschutz. Kaum ein anderes Obst wird so regelmäßig konsumiert – meist roh und mit Schale. Damit eignet sich der Apfel besonders gut, um zu betrachten, welche Stoffe über alltägliche Lebensmittel in unseren Körper gelangen können.

 

Warum gerade der Apfel?

Äpfel werden großflächig angebaut und sind anfällig für Pilzkrankheiten wie Schorf oder Mehltau, für Insektenbefall (z. B. Apfelwickler) sowie für Lagerfäulnis. Um optisch einwandfreie Ware zu erzeugen und Ernteverluste gering zu halten, kommen im konventionellen Anbau über die gesamte Saison hinweg zahlreiche Pflanzenschutzmaßnahmen zum Einsatz.

Ein entscheidender Unterschied zur Kartoffel: Äpfel werden in der Regel ungeschält gegessen. Rückstände auf der Schale gelangen dadurch direkter in den Körper.

Pflanzenschutz im konventionellen Apfelanbau

Während einer Vegetationsperiode können verschiedene Mittel eingesetzt werden, darunter:
• Fungizide gegen Pilzkrankheiten
• Insektizide gegen Schädlinge
• Herbizide im Baumstreifen
• Wachstumsregulatoren
• Nacherntebehandlungen gegen Lagerfäule

Je nach Witterung und Krankheitsdruck sind 20 bis 30 Anwendungen pro Saison keine Seltenheit, in manchen Jahren auch mehr.

Diese Zahlen beziehen sich auf Feldmaßnahmen, nicht auf die tatsächliche Rückstandsmenge im Endprodukt. Die Wirkstoffe werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingesetzt und bauen sich teilweise ab. Dennoch können am fertigen Apfel mehrere Substanzen gleichzeitig Konzentrationen nachweisbar sein, wie eine Ende Januar 2026 erschienene Studie zeigt.

 

Neueste Studie zeigt massive Pestizid-Belastung bei europäischen Äpfeln

In Europa konventionell angebaute Äpfel sind häufig mit Gemischen an Pestizidrückständen belastet. Das ist das Ergebnis einer Ende Januar 2026 vorgestellten Untersuchung von 59 Apfelproben aus 13 europäischen Ländern durch das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) Europe, PAN Germany und weiteren Partnerorganisationen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Nur 7 % der Proben zeigten keine Pestizidrückstände.
Zwei Drittel (64 %) der Proben enthielten mindestens ein PFAS-Pestizid und
ein Drittel (36 %) der getesteten Äpfel ein neurotoxisches Pestizid.
Sehr bedenklich: Würden die belasteten Äpfel als Gläschennahrung für Babys verarbeitet, wären diese in der EU nicht verkehrsfähig.

 

Deutsche Proben: In allen fünf deutschen Apfelproben ließen sich mindestens zwei Pestizidrückstände nachweisen. Gefunden wurden unter anderem das sehr giftige und wahrscheinlich krebserregende Fungizid Captan, das bienen- und neurotoxische Neonikotinoid Acetamiprid, und das PFAS-Pestizid Flonicamid.  Die höchste gemessene Gesamtpestizidmenge wurde mit 6,48 mg/kg in einem deutschen Apfel aus dem “Alten Land”, einem elbnahen Anbaugebiet südlich von Hamburg, nachgewiesen.

 

Bereits 2024 berichteten wir über die besorgniserregende Zunahme an Ewigkeitschemikalien in europäischen Obst- und Gemüseproben, wobei die Zunahme besonders in österreichischen Lebensmittelproben auffällig war:

EU-Pestizid-Monitoring: Lebensmittel zunehmend mit Ewigkeits-Chemikalien (PFAS) belastet

 

Der Cocktail-Effekt als offene Frage

Die gesetzlichen Höchstgehalte in der EU werden überwiegend für einzelne Wirkstoffe festgelegt. Was bislang nur begrenzt berücksichtigt wird, ist das Zusammenwirken mehrerer Rückstände im Körper. “Cocktails” an Pestiziden fanden sich in 85 % der von PAN untersuchten Äpfel. Obwohl die Gesetzgebung es vorschreibt, wird in der EU die Toxizität solcher Gemische noch immer nicht ausreichend bei der Festlegung von Schutzstandards für Verbraucher:innen berücksichtigt, kritisieren die Nichtregierungsorganisationen in dem Report.

Der sogenannte Cocktail-Effekt beschreibt mögliche additive oder sich gegenseitig verstärkende Wirkungen verschiedener Chemikalien. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit weist darauf hin, dass kombinierte Effekte wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt sind. Erste Ansätze zur Gruppenbewertung existieren, stehen aber noch am Anfang.

Gergely Simon, Campaigner bei PAN Europe hebt hervor: „Eines der auffälligsten Ergebnisse ist, dass 85 % der getesteten Äpfel Rückstände mehrerer Pestizide enthielten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wurde vor 20 Jahren beauftragt, eine Methodik zur Regulierung der Cocktail-Effekte von Pestiziden zu entwickeln, aber sie kommt dieser gesetzlichen Verpflichtung immer noch nicht nach.”

HIER kann man den Bericht in englischer Sprache downloaden

 

Weitere mögliche Belastungsquellen

Neben Pflanzenschutzmitteln können bei Äpfeln auch andere Stoffe eine Rolle spielen:
• Schwermetalle wie Cadmium aus belasteten Böden
• Rückstände aus Wachsen oder Nacherntebehandlungen
• Migration aus Verpackungsmaterialien
• natürliche Inhaltsstoffe

 

Bio-Äpfel im Vergleich

Im ökologischen Anbau sind synthetische Pestizide und chemische Nacherntebehandlungen verboten. Zwar werden auch im Bio-Anbau Pflanzenschutzmittel eingesetzt (z. B. Schwefel oder Kupfer), die Vielfalt möglicher Rückstände ist jedoch deutlich geringer.

Für Menschen, die ihre Gesamtbelastung reduzieren möchten, gehören Äpfel zu den Obstsorten, bei denen Bio besonders sinnvoll ist – vor allem wegen des Rohverzehrs mit Schale.

Was Verbraucherinnen und Verbraucher tun können:

Eine vollständige Vermeidung aller Rückstände ist kaum realistisch. Sinnvoll ist ein pragmatischer Umgang:
• Äpfel gründlich waschen und ggf. abbürsten
• bei unklarer Herkunft schälen, (allerdings stecken in der Schale prinzipiell viele Nährstoffe)
• auf regionale und saisonale Ware achten
• Bio bevorzugen
• insgesamt abwechslungsreich essen, um einseitige Belastungen zu vermeiden

 

Vereinfachungsvorschlag der EU-Kommission zur Lebens- und Futtermittelsicherheit

Dieser sieht vor, das Pestizidrecht in wichtigen Punkten zu deregulieren. So sollen Pestizidgenehmigungen zukünftig zeitlich unbegrenzt erfolgen und damit die Verpflichtung zur periodischen Neubewertung der Toxizität der Wirkstoffe unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse wegfallen. Zudem soll die Aufbrauchfrist nicht mehr zulassungsfähiger Mittel ausgedehnt werden und in Ausnahmen verbotene hormonell schädigende Pestizide weiter eingesetzt werden dürfen.

Der Bericht macht deutlich, dass eine strenge Umsetzung der Gesetze erforderlich ist, um uns Menschen und insbesondere unsere Kinder vor Pestizidbelastungen zu schützen. Was wir nicht benötigen, ist eine Schwächung dieses Schutzes, wie er gerade von der EU Kommission in ihrem Omnibus-Vorschlag zur Vereinfachung der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit vorangetrieben wird. Dieser Vorstoß ist mit den Grundsätzen der EU und den Wünschen der Bevölkerung nicht vereinbar”, meint Pestizidexpertin Smolka von PAN Germany.

 

Unser pro.earth.Fazit:

Wuchsen Obstbäume früher in Streuobstwiesen wild drucheinander, wird heute großflächig eine Sorte angepflanzt. Jede Monokultur bringt große Probleme mit sich, sei es Mais, Weizen, Fichten oder Äpfel. Die Industrialisierung unserer Lebensmittelproduktion zeigt an einer unserer Lieblingsobstsorten die damit verbundenen Schattenseiten. Wir können nun zwar das ganze Jahr über perfekt glänzende Äpfel ohne jegliche Blessuren kaufen, müssen die allerdings mit Einlagerungen von Giftsstoffen in unseren Körpern bezahlen. Wie sich dies auf unsere Gesundheit auswirken wird, können wir wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten ablesen. Viele warnen heute bereits vor steigenden Krebsraten und anderen gesundheitlichen Folgen, die einen eigenen Artikel verdienen. Wollen wir uns nicht weiter krankmachen, brauchen wir dringend ein Umdenken in der modernen Landwirtschaft hin zu einem regenerativen System.

Warum Europas Landwirtschaft 2025 neu denken muss

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)

 

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)

 

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)

 

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)

 

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)

 

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)

 

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)

 

Neues Forschungszentrum für alpine Waldwirtschaft

Schwindende Gletscher, steigende Schneefallgrenzen und auftauender Permafrost: Der Alpenraum ist besonders vom Klimawandel betroffen, denn die Erwärmungsraten hier sind doppelt so hoch wie im globalen Mittel – mit erheblichen Auswirkungen auf die Wälder. Das neu gegründete Forschungszentrum bündelt das Know-How mehrerer Wissenschaftler:innen, um ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.

 

Insbesondere Schutzwälder, also Waldflächen, die Menschen vor Naturgefahren schützen und damit speziellen Bewirtschaftungs- und Pflegepflichten unterliegen, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten.

Ob und inwieweit die Schutzwälder in den Alpen diese Funktion künftig noch ausüben können, ist bislang unklar. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schneelawinen, Murgängen und Steinschlag kommt, also eben solchen Ereignissen, deren Auswirkungen Schutzwälder abmildern.

In den kommenden viereinhalb Jahren wird das Zentrum für alpine Waldwirtschaft der Techischen Universität München (TUM) mit der Förderung durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung erforschen, wie sich diese Entwicklungen auf die Alpenwälder auswirken und wie man diesen Wandel aktiv gestalten kann.

 

Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, begründet das Engagement: „Meine Kindheit in Oberbayern habe ich zum größten Teil draußen in der Natur verbracht. Auch später bestand mein Urlaub immer aus Bergwanderungen und Skifahren. Ich sehe die Veränderungen durch den Klimawandel besonders bei Bergwäldern mit großer Sorge.“

 

Erfassung eines möglichst umfassenden Bildes

Fünf TUM-Professorinnen und -Professoren der Klima- und Forstwissenschaften bündeln im Zentrum ihre Expertise, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Situation zu ermitteln.

Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM und Leiterin des Zentrums, erklärt: „Wir arbeiten intensiv daran, ein besseres ökologisches und soziales Verständnis des alpinen Bergwald-Systems zu erlangen.“

„Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit wird darin liegen, den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden, die die Gesellschaft an ihre Wälder stellt. Wälder dienen schließlich auch der Naherholung, sind Quelle eines wichtigen nachwachsenden Rohstoffs und Lebensraum für Tiere“, sagt Thomas Knoke. Die Forschenden werden deshalb in fünf Teilprojekten arbeiten, die Forschungslücken in den Bereichen Baumwachstum, Wald- und Ökosystemmanagement sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz schließen sollen.

 

Anpassung der Waldbewirtschaftung dringend notwendig

„Mit dem Zentrum für alpine Waldwirtschaft stärken wir einen Forschungsbereich, der für die Zukunft der Alpenregion von großer Bedeutung ist. Unsere Schutzwälder erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Natur – ihre Bewirtschaftung angesichts des Klimawandels anzupassen, ist dringend geboten. Ich freue mich deshalb sehr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ihre Expertise im Zentrum zusammenführen, um Forschungslücken zu schließen“, sagt Prof. Martin Klingenspor, Dekan der TUM School of Life Sciences.

Die fünf Teilprojekte im Überblick:
Teilprojekt 1: Ökoklimatologie (Prof. Annette Menzel)
Teilprojekt 2: Baumwachstum und Holzphysiologie (Prof. Richard L. Peters)
Teilprojekt 3: Schutzfunktion bei unterschiedlicher Bewirtschaftung (Prof. Rupert Seidl)
Teilprojekt 4: Erdbeobachtung für Ökosystemmanagement (Prof. Cornelius Senf)
Teilprojekt 5: Nachfrage nach Versicherungsleistungen des Gebirgswaldes und Zielkonflikten mit anderen Ökosystemleistungen (Prof. Thomas Knoke)